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Neurofibromatose

Die Kernspintomografie ist ein essentieller Bestandteil der Bildgebenden Diagnostik der Neurofibromatoseerkrankung. In Kooperation mit der Neurofibromatose-Ambulanz im Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf führen wir seit vielen Jahren MRT-Untersuchungen im Rahmen der Diagnostik und Verlaufskontrolle der Erkrankung durch. Dabei sind wir an diversen klinischen Studien über diese Erkrankung beteiligt.

Im Folgenden einige Informationen zur Neurofibromatose

Neurofibromatose, hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, die auch als "Morbus von Recklinghausen" bezeichnet wird – nach dem Pathologen Friedrich Daniel von Recklinghausen, der die Erkrankung im 19. Jahrhundert erstmals beschrieb.

Die Neurofibromatose Typ 1 (NF1) wird verursacht durch Genveränderungen, tritt familiär bzw. sporadisch auf und ist eine der am häufigsten vorkommenden Erberkrankungen. Neurofibrome sind gutartige Geschwülste bestimmter Nerven- und Bindegewebszellen, die sich auf, in oder unter der Haut und auch in jedem Körperteil bilden können. Manche Patienten entwickeln plexiforme (netzartig wachsende) Neurofibrome. Darüber hinaus werden bei NF-1-Betroffenen Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen) und Lern-, Leistungs- und Verhaltensstörungen. relativ häufig gefunden.