Brustkorb und Bauch

  •  

    Brustkorb

    Bei der Suche nach Verkalkungen und zur Untersuchung des Lungengerüstes ist die Computertomografie das Verfahren der ersten Wahl. Für alle anderen Fragestellungen kann aber die Kernspintomografie eingesetzt werden.

     
    Bildmaterial (c) Siemens AG
  •  

    Bauch

    Sämtliche Organe des Bauchraumes lassen sich mit der Kernspintomografie untersuchen. Gelegentlich müssen spezielle Kontrastmittel vor der Untersuchung getrunken werden. Meist werden zusätzlich sehr gut verträgliche intravenöse Kontrastmittel benutzt.

     
    Bildmaterial (c) Siemens AG
  •  

    Dünndarm

    Dünndarmerkrankungen sind bisher nur durch relativ aufwendige Röntgenuntersuchungen mit Dünndarmsonden möglich gewesen. Mit der Darmspiegelung ist der Dünndarm nicht ausreichend erreichbar.

    Gerade bei entzündlichen Darmerkrankungen sind Wiederholungs- und Kontrolluntersuchungen im Röntgen eine relativ aufwendige Prozedur mit Strahlenbelastung.

    Durch die Kombination aus einem Kontrastmittel, das vor der Untersuchung getrunken wird und durch ein intravenöses Kontrastmittel, das während der Untersuchung gespritzt wird, ist es in der Kernspintomografie möglich, den Dünndarm schonend und mit exzellentem Weichteilkontrast zu untersuchen.

    Als Vorbereitung sollten Sie zur Untersuchung nüchtern sein. Ca. eine Stunde vor Beginn der Untersuchung bekommen Sie ein gut bekömmliches Kontrastmittel auf Wasserbasis zu trinken. Zu Beginn der Untersuchung erhalten Sie zur Beruhigung des Darmes Butylscopolamin (Buscopan) gespritzt.

    Bitte sagen Sie uns, wenn bei Ihnen ein  grüner Star bekannt ist (Augeninnendrucherhöhung).

     
    Bildmaterial (c) Siemens AG
  •  

    Beispiel Morbus Crohn mit entzündeter und verdickter Dünndarmwand

     
    Bildmaterial (c) Siemens AG
  •  

    MRCP

    Störungen des Abflußes der Galle oder der Bauchspeicheldrüse können mit der MRCP untersucht werden (Magnetresonanzcholangiopancreaticografie= Kernspintomografie von Gallegängen und Bauchspeicheldrüsengang).

    Im Gegensatz zur Röntgenuntersuchung müssen Sie keine Untersuchungssonde  schlucken und es ist keine Röntgenstrahlung und kein Röntgenkontrastmittel notwendig. Der Bauchspeicheldrüsengang muß nicht sondiert werden, damit vermeiden Sie die Gefahr einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.

    Zur Untersuchung sollten Sie nüchtern sein. Vor der Untersuchung bekommen Sie ein spezielles Kontrastmittel zu trinken, um den Darm  anzufärben (damit sind die Gallegänge wesentlich besser erkennbar). Intravenöses Kontrastmittel ist nur erforderlich, wenn gleichzeitig auch die Bauchorgane untersucht werden sollen.

     
    Bildmaterial (c) Siemens AG